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Warum sie in der Schweiz so unbeliebt sind, bitte keine Sprachnachricht!


Videocall? SMS? Foto? Eine neue Umfrage zeigt, welche Art der Kommunikation via Handy von den Konsumentinnen und Konsumenten bevorzugt wird

«Hallo, ich bin gerade unterwegs ...»: Anstatt eine Kurznachricht auf dem Handy einzutippen, verschicken viele Leute lieber eine Sprachnachricht. Denn oft geht dies schneller und einfacher. Nur: Sind sie bei den Empfängerinnen und Empfängern beliebt? Dieser Frage wollte die Migros-Onlinetochter Galaxus auf den Grund gehen und befragte 2500 Personen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und in der Schweiz zu ihren Kommunikationsvorlieben via Smartphone.

Frau nimmt Sprachnachricht auf.

Sprechen ist schneller als Schreiben – das hat nicht nur Vorteile.Bild: Shutterstock

So viel vorweg: In allen fünf Ländern sind Textnachrichten mit Abstand das beliebteste Kommunikationsmittel auf dem Handy. Vor allem Schweizerinnen und Schweizer setzen gerne auf Fingerarbeit: 77 Prozent der befragten Personen hierzulande geben an, ihre Freunde am häufigsten via Textnachricht zu kontaktieren. Das sind deutlich mehr als in den Nachbarländern. An zweiter Stelle folgen die Österreicherinnen und Österreicher mit 58 Prozent.

Franzosen verschicken gerne Bilder

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In Gegenzug haben es die Menschen in der Schweiz nicht allzu sehr mit dem Telefonieren: Nur 15 Prozent geben an, am ehesten eine Person anzurufen. Bei den Einwohnerinnen und Einwohnern in den vier Nachbarländern sind es rund doppelt so viele, die zum Hörer greifen.

Auffällig ist auch, dass Franzosen (9 Prozent) und Italiener (6 Prozent) häufiger angeben, Bilder und Videos zu verschicken, als die Angehörigen der drei deutschsprachigen Länder, wobei in der Schweiz gerade mal 1 Prozent diese Art der Kommunikation an erster Stelle nennt.

Es ist, wie es ist:

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Und was ist nun mit den Sprachnachrichten? 13 Prozent der Italienerinnen und Italiener setzen häufig auf diese Variante -deutlich mehr als die anderen Länder. In der Schweiz sind es gerade mal 4 Prozent. Wenig überraschend gibt hierzulande denn auch fast jede zweite Person an, Audiobotschaften nicht zu mögen. Das sind deutlich mehr als in den Nachbarländern.

Die Audiobotschaft kann warten

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Die Befragten nennen mehrere Gründe für ihre ablehnende Haltung. So seien Sprachnachrichten oft nicht diskret abhörbar. Zudem erfahre man nicht auf die Schnelle, worum es darin geht. Auch seien sie oft sehr lange, und wenn man sie nicht sofort beantworte, müsse man sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut anhören.

In Frankreich werden die Audionachrichten derweil am schnellsten beantwortet. Jede dritte Person behauptet, sich die Botschaft sofort anzuhören. Auch die italienischen Handy-User fackeln nicht lange: Keine der befragten Personen gibt an, die Nachricht erst am nächsten Tag oder später abzuhören. In Österreich und in der Schweiz lässt man sich hingegen damit deutlich mehr Zeit.

Tempo bleibt normal

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Abgehört werden Sprachnachrichten zudem in der Regel in Normalgeschwindigkeit. Allerdings gibt jede vierte befragte Person in Frankreich an, die Abspielgeschwindigkeit zu erhöhen.

Nur: Weshalb gibt das Online-Warenhaus Galaxus Geld für diese Erkenntnisse aus? Die Umfragen, die man durchführen lasse, hätten immer einen Bezug zum Geschäft, sagt Sprecher Stephan Kurmann auf Anfrage. «Wir verkaufen Telefonieprodukte und haben mit Galaxus Mobile ein eigenes Abo. Darum interessiert uns das Kommunikationsverhalten der Menschen.»

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Author: Isaiah Ramirez

Last Updated: 1702007041

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